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Fokus VAE

Die VAE heben die Bargeldgrenze für Reisende auf 100.000 AED an

(01.09.2011) Reisende, die die Vereinigten Arabischen Emirate betreten oder verlassen, können nach einer heute in Kraft getretenen Zentralbankregelung nun bis zu 100.000 AED (ca. 18.500 €) undeklariert in Bar mit sich führen. Die Verordnung, die bereits im Juni angekündigt war, setzte als Versuch zur Bekämpfung der Geldwäsche in den VAE das erste Mal ein Limit für die Menge an Geld, die ins Land gebracht werden darf. Aber die Entscheidung hat nun auch die Menge an Geld oder Inhaberpapieren, die von ankommende Passagieren in die VAE eingeführt werden durften, von ursprünglich 40.000 AED (ca. 7.400 €) mehr als verdoppelt. Sultan Bin Nasser Al Suwaidi, Gouverneur der VAE Zentralbank, sagte im Juni 2011, diese  die Regelung sei ein Spiegelbild der "offenen Wirtschaft" der VAE. "Als eines der großen Handels-und Finanzzentren haben die Vereinigten Arabischen Emirate ... einen starken rechtlichen, regulatorischen und institutionellen Rahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche und Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung eingeführt." Der Grenzwert gilt entweder in Dirham oder dem entsprechenden Äquivalent in einer anderen Währung. Dubai, Handels- und Finanzdrehscheibe am Golf, hatte seitdem die Anschläge vom 11. September 2001 die Aufmerksamkeit auf die relative Leichtigkeit der Geldbewegungen durch die Stadt gelenkt hatten, mit einem Ruf als Geldwäscheparadies zu kämpfen. Das Emirat wurde auch als das wahrscheinliche Ziel für die verschwundenen Milliarden der ehemals arabischen Führer Hosni Mubarak (Ex-Präsident von Ägypten) und Zine Al Abidine Ben Ali (Ex-Präsident Tunesien) benannt. Die meisten Länder praktizieren Beschränkungen für die Höhe undeklarierter Gelder, die ins Land ein- oder ausgeführt werden können. Nach Erhebungen des Internationalem Währungsfonds (IWF/IMF) aus dem Jahr 1996 (der Website der globalen Anti-Geldwäsche-Agentur FATF entnommen) werden weltweit jährlich zwischen 590 Mrd. und 1,5 Bill. US-$ bn "gewaschen". In einem Bericht aus dem letzten Jahr hob die FATF die wirtschaftsfreundliche Politik der Freihandelszonen als ein Risiko für Geldwäsche-Aktivitäten hervor. "Die Eigenschaften, die Freihandelszonen vorteilhaft für legale Geschäfte macht, macht sie auch sehr attraktiv für illegale Akteure, bei laxer Aufsicht ihre die Erträge aus Straftaten und Terrorismusfinanzierung zu waschen", so der Bericht. Von: Arabian Business by Joanne Bladd Übersetzt für MCI aus dem Englischen

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