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Wir präsentieren den “Safe Haven” Nr. 1 für Diktatoren und Kriminelle

(Dubai, 26.02.2014)  Quizfrage: Wenn wirklich böse Verbrecher und Diktatoren ihre illegalen Gewinne verstecken wollen – in welches Land gehen sie?

Wir versuchen, Ihnen die Antwort leicht zu machen – mit einer Mehrfachauswahl:

  1. Schweiz
  2. Britische Jungferninseln
  3. Hong Kong

Nach all den Dramen, der Geschichte sowie der Stigmatisierung der Schweiz würden die meisten Menschen wohl (A) wählen. Doch gerade in den letzten Jahren hat die Schweiz hart daran gearbeitet, diesen Ruf zu verlieren. Die Schweiz ging sogar so weit, Gesetze zu erlassen, die es ihr leichter machen, Gelder von Diktatoren einzufrieren.

Aber in Wirklichkeit ist die richtige Antwort auf die Frage: (D), also keine der oben genannten.
(D) sind hier die Vereinigten Staaten von Amerika!

Obwohl an der Spitze der Bewegung, für jedes andere Land der Welt das Bankgeheimnis zu beseitigen, hat die US-Regierung kaum etwas gegen die riesigen Verwerfungen im eigenen Bankensystem unternommen . . . zumindest, wenn es um Ausländer geht. Viele Staaten - von Delaware bis New Mexico - werben für Unternehmensformen, die vollständig anonym sein können - vor allem für ausländische Aktionäre.

Nicht zu vergessen: Die Gesetzgebung der USA zum Anwaltsgeheimnis ermöglicht, dass ein Anwalt zwischen einen Ausländer und sein Delaware Bankkonto "zwischengeschoben" werden kann, so dass die Gelder virtuell nahezu gar nicht zum ursprünglichen Übersee-Gesellschafter zurück verfolgt werden können.

Zuletzt - das US-Bankensystem ist mit Hunderten von Milliarden Dollar Ein- und Auszahlungen dermaßen groß, dass es für mehrere hundert Millionen recht einfach ist, „am Radar vorbei zu rutschen“.

Also: Wenn Sie ein Diktator sind, der seinen Bürgern schurkisch ihren Reichtum geplündert hat, wären Sie ein Narr, wenn Sie dieses Geld in der Schweiz bunkern würden. Wall-Street-Banken warten mit offenen Armen auf Sie, Saul Goodman ist nur einen Anruf entfernt.

Nichts von dem ist übrigens wilde Verschwörungstheorie. Wir sprechend von Tatsachen . . . von der US-Regierung selbst validiert:

Das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN), eine Abteilung des US-Finanzministeriums, schickte in Bezug auf den ehemaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch gestern eine eher hektische Massen-E-Mail an zahlreiche Banken in den Vereinigten Staaten. Viktor Janukowitsch hat dieser Tage sein Heimatland verlassen und ist auf der Flucht vor der Verfolgung wegen Massenmordvorwürfen. Wie Sie sich nicht nur vorstellen können - sondern wie es zurzeit umfassen in den Medien berichtet wird, hat er den Reichtum der Ukraine regelrecht ausgeplündert.

Die FinCEN hat die Erkenntnis, dass Janukowitsch im "Land der Freiheit" erhebliche Vermögenswerte gebunkert hat . . . und sie ist elementar daran interessiert, einen weiteren peinlichen Skandal, in dem das US-Bankensystem ist die Finanzierung eines flüchtigen Diktators verwickelt ist, zu vermeiden.

Die FinCEN E-Mail von gestern kommt einer "nicht-so-subtilen Empfehlung" gleich: die Banken im ganzen Land sollten lediglich aufmerksam sein in Bezug auf "verdächtige Bewegungen im Zusammenhang mit Vermögenswerten von Viktor Janukowitsch . . . und anderen leitenden Beamten, die von ihren Ämtern zurücktreten oder Kiew verlassen." . . .

Die Frage liegt nahe: Warum sendet die FinCEN eine solche "Ermahnung" an US- Banken?

Ganz einfach: Während normale Bürger wie Milchkühe oder mittelalterliche Leibeigene behandelt werden, weiß die FinCEN nur zu gut, dass die Vereinigten Staaten der „Safe Haven“ Nr. 1 weltweit für ausländische Verbrecher und Diktatoren ist, die man nicht einfach in gleicher Weise "behandeln" kann.

Aus dem Englischen, Quelle bei SovereignMan.com

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